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117 News gefunden


Wie Männer heute sein müssen und was das für ihr Selbstverständnis bedeutet.
Am 9. Juni ist Vatertag. In ganz Österreich werden Männer in ihrer Rolle als Vater gefeiert. Das Vater-Bild hat sich in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend verändert, genauso wie das Rollenverständnis des Mannes. Allerdings setzt die fehlende Orientierung viele Männer unter Druck.

Typisch Mann, Mansplaining, Manspreading, toxische Männlichkeit … Männer sehen sich heutzutage vielen Vorwürfen ausgesetzt. Sie sollen liebende Familienväter, verständnisvolle Zuhörer, zurückhaltende Gesprächspartner, entscheidungsfreudige Arbeitnehmer und vieles mehr sein. „Die Vorstellung von Maskulinität hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert und viele Männer fühlen sich verunsichert“, sagt Jürgen Gerether, Vorstandsmitglied der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching (ÖVS). Das traditionelle Männerbild des herrschenden Familienoberhaupts, das keine Gefühle zeigt, in einer Welt lebt, in der sich der Stärkere durchsetzt und dem sich Frauen unterordnen sollen, ist glücklicherweise passe. Vom Dandy als elegantem Müßiggänger über die abwertende Bezeichnung Softie in den 1980ern bis hin zur selbstbewussten Zuschreibung des Metrosexuellen der Nullerjahre hat sich das Rollenbild des Mannes in den letzten 100 Jahren rasant und entscheidend verändert. Doch wie gehen die ehemaligen Versorger, Jäger und Sammler mit den veränderten Rollenbildern um. „Geschlechterzuschreibungen sind für viele Menschen identitätsstiftend. Auch wenn wir heute mehr als zwei Geschlechter anerkennen, dürfen wir die Bedeutung der Vorbildfunktion und des Zusammengehörigkeitsgefühls nicht unterschätzen. Ob Mann, Frau oder divers – der Selbstfindungsprozess und die Identifizierung mit der eigenen Identität ist für jeden Menschen herausfordernd“, so Gerether.

Vater, Bro, Kollege – den typischen Mann gibt es nicht mehr

Männer haben heute viele Rollen und diese unter einen Hut zu bringen, ist für viele belastend. ...
Quelle: Himmelhoch PR am 04.06.2024

Psychologische Unterstützung als Schlüssel zum Erfolg

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltnichtrauchertages kommenden Freitag, den 31. Mai 2024 betont der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) die essenzielle Rolle der psychologischen Unterstützung bei der Rauchentwöhnung. Trotz rückläufiger Raucherzahlen bleibt die Nikotinabhängigkeit ein großes gesundheitliches und soziales Problem in Österreich.

Psychologische Interventionen als effektive Hilfe

Psychologische Interventionen spielen eine wesentliche Rolle bei Prävention und Behandlung der Tabakentwöhnung. „Die psychologische Unterstützung bietet den RaucherInnen nicht nur Hilfe beim Überwinden physischer Entzugserscheinungen, sondern auch bei der Bewältigung der psychischen Abhängigkeit“, erklärte BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger.

Dass die meisten Lungenkrebstodesfälle mit dem Rauchen in Zusammenhang stehen, ist bekannt. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die lebensbedrohliche Lungenkrankheit COPD, weltweit weiterhin ein erhebliches Gesundheitsproblem darstellt. Im Jahr 2023 leben schätzungsweise 392 Millionen Menschen mit COPD. Der überwiegende Risikofaktor für diese Erkrankung ist das Zigarettenrauchen und die Entwöhnung die wichtigste Intervention.

Auch das „neue Rauchen“, wie E-Zigaretten, Tabak-Erhitzer oder Shisha, enthält gesundheitsschädliche und krebserzeugende Substanzen, deren Langzeitwirkung noch gar nicht abgeschätzt werden kann.

Neue Regelungen für klinisch-psychologische Behandlungen

Schon seit Jahren besteht die Möglichkeit einer Raucherdiagnostik auf Krankenscheinbasis bei niedergelassenen PsychologInnen. Dies kann ein ganz wertvoller Einstieg in die Tabakentwöhnung in Form der Selbsthilfe sein.

Darüber hinaus haben alle versicherten Personen in Österreich seit dem 1. Januar 2024 Anspruch auf Kostenzuschuss bei klinisch-psychologischer Behandlung. Dies trägt erheblich zur Entlastung der Betroffenen bei und ermöglicht es mehr Menschen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. ...
Quelle: OTS0135 am 29.05.2024 12:22 Uhr

MedUni Wien lädt am 24. Mai zur Medizinischen Forschungsmeile

Wien (OTS) - Die MedUni Wien beteiligt sich wieder mit zahlreichen Attraktionen an der Langen Nacht der Forschung. An den rund 150 Stationen der Medizinischen Forschungsmeile rund um den MedUni Campus AKH im 9. Wiener Gemeindebezirk können die Besucher:innen in die Faszination zukunftsweisender Forschungen und Entwicklungen eintauchen, topmoderne Behandlungs- und Untersuchungsmethoden verstehen lernen oder ausprobieren und eine Herz-OP live erleben, Gehirnforschung betreiben, digitale Zahnmedizin entdecken und vieles andere mehr. Die Lange Nacht der Forschung findet am 24. Mai 2024 von 17 bis 23 Uhr an zahlreichen Locations in ganz Österreich statt.

Die Medizinische Forschungsmeile der MedUni Wien und ihren Partnerinstitutionen umfasst elf Standorte, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt sind. Das Hörsaalzentrum der MedUni Wien im AKH Wien ist dabei ein Sammelpunkt besonders vieler Vorführungen, Präsentationen und Mitmach-Stationen. Als mittlerweile Fixpunkt erwartet die Besucher:innen dort auch dieses Jahr wieder eine Live-Übertragung einer Herz-Operation aus dem AKH Wien (19:15 Uhr), bei der das OP-Team live zugeschaltet ist und die jeweiligen Schritte des Eingriffs kommentiert.
Wer selbst schon immer ein Skalpell in Händen halten wollte, hat an diesem Standort auch die Gelegenheit, eine Herzklappenprothese an einem Schweineherzmodell zu implantieren.

Ebenfalls im Hörsaalzentrum der MedUni Wien finden sich zahlreiche Stationen zu den Schwerpunktthemen Gehirn und Nervensystem, High-Tech-Medizin für Kinder und deren Eltern, Immunsystem, Blut & Medikamente, Muskeln & Gelenke, verantwortungsvolle Tierversuche sowie medizinische Bildgebung und Diagnostik. Auch verschiedene Workshops stehen hier auf dem Programm. Bei „Stress verstehen lernen“ z.B. werden experimentelle Methoden zur Erforschung von Stress durch Virtual Reality präsentiert, um ein tieferes Verständnis für seine Folgen zu entwickeln. ...
Quelle: OTS0090 am 15.05.2024 11:04 Uhr

»Nikotin-Verdampfer sind längst keine "Ersatzprodukte" für herkömmlichen Tabak mehr. Die vorerst letzte Generation der Geräte bringt eine besonders hohe Suchtgefahr. [...]«

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: science.apa.at am 02.04.2024 11:19 Uhr

»[...] Unter der Gratisnummer 0800 20 44 22 startet ab Dienstag, dem 2. April, das steirische Hilfetelefon rund um das Thema Beziehungsgewalt. Es dient als anonyme und kostenfreie Erstanlaufstelle bei Fragen zum Thema Gewalt in Beziehungen bzw. Beziehungskrisen, die sich im Vorfeld von Gewalt abspielen und wird Betroffene schnell an Beratungsangebote weitervermitteln. [...]«

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Kommunikation Land Steiermark, kommunikation@stmk.gv.at am 28.03.2024

Mehrere dringende Handlungsfelder beim weiteren Ausbau der psychosozialen Versorgung

Wien (OTS) - Die Einführung einer universitären Ausbildung für Psychotherapie wurde dem Nationalrat zur Diskussion vorgelegt. Damit soll ein wesentlich niederschwelligerer Zugang zum Beruf geschaffen werden, der der bisherigen wirtschaftlichen Selektion durch sehr hohe Ausbildungskosten entgegenwirkt. Neben Psycholog:innen und Ärzt:innen gelten auch soziale Arbeit, medizinisch-technische Dienste sowie diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege als Zulassungsvoraussetzung für das viersemestrige Masterstudium.++++

Von den aktuell rund 4.000 Kassenpsychotherapeut:innen, die bei der Österreichischen Gesundheitskasse über 117 Vertragspartner organisiert sind, wurden zuletzt schon eine Million kassenfinanzierte Psychotherapiestunden für ÖGK-Versicherte erbracht. Zusätzlich wurden 662.000 Stunden über die Kostenzuschuss-Schiene erbracht. Damit wurde das Ziel, die Versorgung um 30 % zu erhöhen, annähernd erreicht. Eine weitere Erhöhung der voll bezahlten Therapiestunden, in den Bundesländern, in denen die Kontingente bereits ausgeschöpft wurden, ist daher für den ÖGK-Arbeitnehmer:innen-Obmann und Vorsitzenden-Stv. im Dachverband der Sozialversicherungsträger Andreas Huss unumgänglich.

Im Finanzausgleich wurde vereinbart, dass es für den weiteren Ausbau der psychosozialen Versorgung noch zusätzliche dringende Handlungsfelder gibt. Die psychologische Behandlung wurde ins ASVG aufgenommen, um als kassenfinanzierte Leistung verfügbar zu werden. Außerdem wurde ein Ausbau von multiprofessionellen psychosozialen Versorgungszentren fixiert.

Andreas Huss dazu: „Die ÖGK stellt den Versicherten jetzt schon eine große Menge an kassenfinanzierter Psychotherapie zur Verfügung und will weitere zielgerichtete Kontingenterhöhungen angehen. Mit dem Ausbau der psychosozialen Zentren um zumindest 35 Zentren in allen Bundesländern und der Ergänzung der Versorgungslandschaft durch die Psycholog:innen wird die öffentliche Versorgung weiter gestärkt. ...
Quelle: OTS0039 am 21.03.2024 08:59 Uhr

»[...] Ausbau des Sicherheitsnetzes: Mehr Budget für Täterarbeit – Mehr Prävention – Studie zu Femiziden [...]«

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Quelle: Die Rathauskorrespondenz mit dem Wichtigsten vom 6. März, MEIN WIEN heute, noreply-meinwienheute@newsletter.wien.gv.at am 05.03.2024

»Eine erst vor kurzem publizierte wissenschaftliche Studie von US-Experten könnte quasi als "Unterfutter" für gute Vorsätze zu Neujahr dienen. Demnach senkt ein Rauchstopp gleichermaßen schnell die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-, Krebs- und Lungenerkrankungen. [...]«

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Quelle: science.apa.at am 02.01.2024 08:37 Uhr

»(LK) Weihnachten ist das Fest der Familie mit vielen Verwandten und Freunden. Doch für Menschen, die keine Familie mehr haben oder psychisch krank sind, kann die Stille Zeit im Jahr sehr belastend sein. [...]«

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Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz am 05.12.2023

Vorsorge als Schlüssel zu mehr Gesundheit

Wien (OTS) - Männer gehen seltener zum Arzt als Frauen, sind jedoch häufiger krank. Trotz steigender Sensibilisierung für das Thema Gesundheit bleibt der Vorsorgetrend bei Männern niedrig. In Punkto Vorsorgeuntersuchung gibt es Aufholbedarf. Nur knapp 12 Prozent der männlichen Bevölkerung nahmen 2022 eine Vorsorgeuntersuchung in Anspruch. Zudem liegen die österreichischen Männer mit rund 63 gesunden Lebensjahren unter dem EU-Durchschnitt.

Insgesamt nahmen knapp eine halbe Million der über 15-jährigen Männer vergangenes Jahr eine Vorsorgeuntersuchung in Anspruch. Bei den Frauen waren es insgesamt 623.600 und damit etwa 13,6 Prozent. Die Gesamtzahl steigt stetig, aber zuletzt nur sehr langsam an. "Vorsorge ist der Schlüssel zur Früherkennung und Bekämpfung potenzieller Gesundheitsrisiken. Darum ist es wichtig, dass wir das Bewusstsein für präventive Maßnahmen und regelmäßige Gesundheits-Checks stärken – insbesondere bei der männlichen Bevölkerung“, sagt Bernhard Wurzer, Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

Prostata-MRT und Coronar-CT ab 1.1.2024 österreichweit im ÖGK-Leistungskatalog

Die ÖGK verzeichnete 2022 rund 26,1 Millionen Krankenstandstage. Die häufigsten Gründe für Krankenstände waren bei Männern Erkrankungen des Atmungssystems, des Muskel-Skelett-Systems oder Bindegewebes oder Verletzungen, Vergiftungen bzw. andere Folgen äußerer Ursachen.

Unter den häufigsten Krebserkrankungen rangiert das Prostatakarzinom an erster Stelle. Im Jahr 2020 erhielten 23.373 Männer eine Krebsdiagnose, wovon 6.126 Fälle auf bösartige Tumore der Prostata zurückzuführen waren. Mit 1.1.2024 sind das Prostata-MRT und das Coronar-CT in ganz Österreich fester Bestandteil des ÖGK-Leistungskatalogs. „Ich freue mich, dass wir diese wichtigen diagnostischen Maßnahmen zur Früherkennung österreichweit integrieren konnten!“, betont Bernhard Wurzer.

„Das Prostatakarzinom ist eine echte Gesundheitsgefahr, ...
Quelle: OTS0054 am 23.11.2023 09:58 Uhr


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